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Mediendiät

Mit der Zeit gehen und doch nicht übertreiben.  Wie viel ist zu viel?

Das habe ich mich heute morgen erneut wieder gefragt. Denn das erste was ich am Morgen direkt nach dem Aufwachen von meinem Sohn (4) höre ist „ Mami darf ich etwas im Fernseher schauen? “ Ich muss diese Frage dann immer mit einem „ Guten Morgen Schatz“ erwidern. Der kleine Schlingel krabbelt dann ganz schnell zu mir ins Bett ( wenn er dies nicht schon mitten in der Nacht gemacht hat, aber dazu in einem anderen Post mehr).https://www.booboo-kids.com/2018/11/27/ich-w%C3%BCnsche-mir-ein-bett-f%C3%BCr-mich-alleine/.

Dann kuschelt er sich an mich und erwidert in seiner - ich bin ein Engel- Stimme: „ Guuuetä Moorgä Mami“ gefolgt von einem „ darf ich jetzt etwas im Fernseher schauen?“ Vielleicht sollte ich noch erwähnen das mein Sohnemann schon um 7 Uhr seine bezaubernden Rehbraunen Äuglein öffnet. Aber dies natürlich nur an diesen Tagen an welchen ich nicht ins Büro muss und ausschlafen könnte. Aber offensichtlich ist er da nicht das einzige Kind. Denn das Tv Programm für Kids beginnt bereits um 6Uhr. Für Unterhaltung ist also sonnig gesorgt. Und falls das Programm mal nicht dem Gusto von meinem Junior entspricht, kann er ja immer noch auf sein Tablet ausweichen. Ja, ihr habt richtig gehört.

 

Er hat ein Tablet (Shame on me) ich habe dies gekauft, damit ich ihm nicht immer mein Handy geben muss. (Nochmals Shame on me) :)  Kürzlich ist das kleine Tablet hinutergefallen und der Display wurde dabei zu einem Spinnennetz. Ein bekannter hat uns dann  sein altes IPad geschenkt . Ich habe dann angefangen dieses für meinen Junior zu installieren. Respektive die ganzen Kinder-Apps die er bereits auf dem alten hat neu herunterzuladen. Die Idee von mir wäre dann eigentlich gewesen, dass das IPad das alte Tablet ablöst. Doch wie das so ist wenn Mami eine Idee hat. Nun haben wir 2 Tablets im Einsatz.  Ihr denkt euch nun bestimmt, weshalb? Mein Sohnemann ist da sehr bestimmt mit welchem Gerät er was schauen möchte.  Dies führt nun dazu, dass wir wenn wir irgendwo hingehen, wo das Tablet auch mit kommt, nun immer beide mitschleppen müssen. Was natürlich für mich bedeutet auch immer beide Ladekabel einzupacken.

Kennt ihr noch das Spiel: Ich packe in meinen Koffer.......
Würde ich nun aufzählen was ich alleine an Tablets, Ipads, Laptops, Handys und alle dazugehörigen Ladekable für diese Geräte einpacken  muss, müsste man sich fragen -will die ein Elektrogeschäft eröffnen?-  NEIN, wir gehen nur zum Kinderarzt heute Nachmittag.
Eventuell sollte ich meine persönliche Medienkompetenz auch einmal überdenken ?
Ich hatte diesbezüglich eigentlich immer eher eine legere Haltung. Ich bin auch mit meinen Tv Sendungen aufgewachsen - Mila Ayohara der Volleyball Superstar, oder Sailar Moon im Namen des Mondes usw. Und gerade in der heutigen Zeit, finde ich eine gewisse Medien Affinität für Kinder wichtig. Denn es ist die Zukunft. Kinder die heute aufwachsen, haben Smartphones überall um sich herum: Eltern, Erzieher und ältere Geschwister nutzen ihre Telefone permanent und so können viele Kinder einen Touchscreen bedienen, bevor sie das erste Wort sprechen.
Mir wäre es auch nie in den Sinn gekommen, meinem Kind den TV oder das Tablet zu verbieten. Auch bin ich kein grosser Fan von -nur 30min am Tag- Regelungen. Ich vertrete mehr die -alles im Mass- Fraktion. Und sind wir doch mal erlich Mamis, manchmal ist der Digitale Babysitter schon praktisch. Es macht lange Autofahrten und Arztbesuche etwas erträglicher. Und dies nicht nur für uns Elteren, nein auch für die Kinder. Doch wann ist das Mass überschritten? Und da wären wir wieder zurück, bei meiner Ausgangsfrage, wann ist genug, genug? Muss ich mir sorgen machen, wenn meine 4-jähriger mir Youtube oder Netflix erklärt ? Oder gehört dies einfach zur Entwicklung der neuen Generation?
Ich glaube manchmal eine 100% richtige Antwort wird es wohl auf diese Frage nicht geben. Denn kaum ein Schlagwort wird in der Diskussion um Erziehungs- und Ausbildungsfragen so häufig genannt wie die Medienkompetenz. Und wie so oft bei Erziehungsfragen scheiden sich ja da die Geister.

 

Übrigens habe ich zum Thema Medienkompetenz einen interessante Broschüre aus dem Jahr 2016 online gefunden.

https://www.jugendundmedien.ch/fileadmin/user_upload/Brosch%c3%bcren_Flyer/Brosch%c3%bcre_Tipps_Medienkompetenz/WEB_Br_Medienkompetenz_6ed.pdf
Und wie handhabt ihr dass so? Bin offen für Tipps.

Liebe Grüsse eure Mikki

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